Theorien des Alltags. Heute: Anthropologie für Anfänger
Kolumne
05.03.2009
Wie viel steckt eigentlich noch in uns Männern drin aus der Zeit der Höhlen und ersten Begegnungen mit dem Feuer? Kommt in uns noch immer die Rolle des Bewachers durch, wenn es darum geht, sich für eine Seite des Bettes zu entscheiden?
Ach, so ein Abend mit Freunden ist schon 'was Feines. Spätestens nach der dritten oder vierten Runde Cuba Libre fangen die Diskussionen über alltägliche Kuriositäten an. Gestern ging es nun darum, auf welcher Seite des gemeinsamen Bettes der Mann schläft, warum das so ist und was das über die Herren aussagt, die gegen diese Regel verstoßen.
Die eine Theorie besagt, dass der Mann auf der Seite zur Tür, der modernen Version des Höhleneingangs, schläft, um das Weibchen vor den Gefahren der steinzeitlichen Wildnis zu schützen. Dieses Prinzip sei seit Urzeiten fest in unseren Genen verankert und jeder Kerl, der dagegen verstößt, gibt sich zurecht dem Spott und Hohn seiner sehr viel männlicheren Kollegen preis.
Von den Skeptikern wird nun dagegengehalten, dass man mit dem Rücken zur Tür schlecht auf den angreifenden Saurier, Säbelzahntiger oder Weibchen raubenden Anhänger des feindlichen Stammes reagieren kann. Vielmehr ermöglicht dem Mann die andere Seite des Bettes, gleichzeitig Weibchen und Höhleneingang im Blick zu behalten. Oder wie es der auf Effizienz ausgerichtete Informatiker formulieren würde: "Warum nicht das Nützliche mit dem Schönen verbinden?"
Wie schaut es bei Euch aus? Auf welcher Seite des Bettes schläft bei Euch der Mann? Wir haben dafür eine kleine Umfrage eingerichtet.
Es grüßt Euer Schmuwi-Tier-San.
Wie viel steckt eigentlich noch in uns Männern drin aus der Zeit der Höhlen und ersten Begegnungen mit dem Feuer? Kommt in uns noch immer die Rolle des Bewachers durch, wenn es darum geht, sich für eine Seite des Bettes zu entscheiden?
Ach, so ein Abend mit Freunden ist schon 'was Feines. Spätestens nach der dritten oder vierten Runde Cuba Libre fangen die Diskussionen über alltägliche Kuriositäten an. Gestern ging es nun darum, auf welcher Seite des gemeinsamen Bettes der Mann schläft, warum das so ist und was das über die Herren aussagt, die gegen diese Regel verstoßen.
Die eine Theorie besagt, dass der Mann auf der Seite zur Tür, der modernen Version des Höhleneingangs, schläft, um das Weibchen vor den Gefahren der steinzeitlichen Wildnis zu schützen. Dieses Prinzip sei seit Urzeiten fest in unseren Genen verankert und jeder Kerl, der dagegen verstößt, gibt sich zurecht dem Spott und Hohn seiner sehr viel männlicheren Kollegen preis.
Von den Skeptikern wird nun dagegengehalten, dass man mit dem Rücken zur Tür schlecht auf den angreifenden Saurier, Säbelzahntiger oder Weibchen raubenden Anhänger des feindlichen Stammes reagieren kann. Vielmehr ermöglicht dem Mann die andere Seite des Bettes, gleichzeitig Weibchen und Höhleneingang im Blick zu behalten. Oder wie es der auf Effizienz ausgerichtete Informatiker formulieren würde: "Warum nicht das Nützliche mit dem Schönen verbinden?"
Wie schaut es bei Euch aus? Auf welcher Seite des Bettes schläft bei Euch der Mann? Wir haben dafür eine kleine Umfrage eingerichtet.
Es grüßt Euer Schmuwi-Tier-San.
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