Das Handy gegen Übergewicht
City- & Szenenews
22.08.2008
Ein Forschungsprojekt aus Rostock will übergewichtigen Kindern und Jugendlichen beim Abnehmen helfen - mit Hilfe des Mobiltelefons. Wie das funktioniert, verrät dir der Spion.
Rostocker Forscher des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung haben ein Handy entwickelt, das Kindern und Jugendlichen helfen soll, ihr Ernährungsverhalten zu überblicken. Ein Modellprojekt mit 80 bis 120 übergewichtigen Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren läuft derzeit in der MEDIGREIF-Inselklinik auf Usedom.
Wie funktioniert das?
Das Mobiltelefon ist nach Angaben der Zeitung mit speziellen Bewegungssensoren ausgestattet. Diese seien in der Lage, zu erkennen, welche Bewegungen der Träger des Telefons ausführe - von Hüpfen über Laufen bis hin zu Radfahren". Bei längerer Inaktivität werde der Telefonbesitzer auf seinen Müßiggang aufmerksam gemacht, bei gesteigerter Aktivität erhalte er ein digitales Geschenk.
Zudem werde die Handykamera genutzt, um die Mahlzeiten zu fotografieren und später mit den Ernährungstherapeuten der Klinik auszuwerten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, würden die Ergebnisse des Usedomer Projekts zwar erst im Herbst veröffentlicht. Es lasse sich jedoch bereits feststellen, dass die Probanden sich weniger bewegten und mehr äßen, als sie selbst glaubten, zitiert die Zeitung Gerald Bieber vom Rostocker Fraunhofer Institut. Um einen Langzeiterfolg zu gewährleisten, sollten die Probanden das Handy auch nach ihrem Klinikaufenthalt nutzen.
Der Hintergrund
Der Forschungsanlass ist nach Angaben des Instituts die wachsende Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher. In den letzten zwanzig Jahren habe sich der Anteil übergewichtiger Jungen verdoppelt, der von Mädchen sogar verdreifacht. Da die Hauptgründe für diese Entwicklung vor allem falsche Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel sind, habe man nach einer Möglichkeit gesucht, diesem Trend dauerhaft entgegenzuwirken. Unterstützt wurden die Forscher von Sony Ericsson Deutschland und Vodafone.
(ur)
Ein Forschungsprojekt aus Rostock will übergewichtigen Kindern und Jugendlichen beim Abnehmen helfen - mit Hilfe des Mobiltelefons. Wie das funktioniert, verrät dir der Spion.
Rostocker Forscher des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung haben ein Handy entwickelt, das Kindern und Jugendlichen helfen soll, ihr Ernährungsverhalten zu überblicken. Ein Modellprojekt mit 80 bis 120 übergewichtigen Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren läuft derzeit in der MEDIGREIF-Inselklinik auf Usedom.
Wie funktioniert das?
Das Mobiltelefon ist nach Angaben der Zeitung mit speziellen Bewegungssensoren ausgestattet. Diese seien in der Lage, zu erkennen, welche Bewegungen der Träger des Telefons ausführe - von Hüpfen über Laufen bis hin zu Radfahren". Bei längerer Inaktivität werde der Telefonbesitzer auf seinen Müßiggang aufmerksam gemacht, bei gesteigerter Aktivität erhalte er ein digitales Geschenk.
Zudem werde die Handykamera genutzt, um die Mahlzeiten zu fotografieren und später mit den Ernährungstherapeuten der Klinik auszuwerten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, würden die Ergebnisse des Usedomer Projekts zwar erst im Herbst veröffentlicht. Es lasse sich jedoch bereits feststellen, dass die Probanden sich weniger bewegten und mehr äßen, als sie selbst glaubten, zitiert die Zeitung Gerald Bieber vom Rostocker Fraunhofer Institut. Um einen Langzeiterfolg zu gewährleisten, sollten die Probanden das Handy auch nach ihrem Klinikaufenthalt nutzen.
Der Hintergrund
Der Forschungsanlass ist nach Angaben des Instituts die wachsende Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher. In den letzten zwanzig Jahren habe sich der Anteil übergewichtiger Jungen verdoppelt, der von Mädchen sogar verdreifacht. Da die Hauptgründe für diese Entwicklung vor allem falsche Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel sind, habe man nach einer Möglichkeit gesucht, diesem Trend dauerhaft entgegenzuwirken. Unterstützt wurden die Forscher von Sony Ericsson Deutschland und Vodafone.
(ur)
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Diskriminierung oder lediglich polizeiliche Erfahrung? Weil ihn ein Bundespolizist aufgrund seiner Hautfarbe kontrollierte, erstattete ein dunkelhäutiger Deutscher Anzeige - und verlor.
» mehr lesen
38 Kommentare
In Großbritannien steigt der Absatz erotischer E-Books. Auch in Deutschland könnte das unerkannte Konsumieren erotisch-brisanter Geschichten Schule machen.
» mehr lesen
Am 4. August fällt der Startschuss für die nächtliche Laufveranstaltung in Rostock. Der persönliche Startschuss aber kann bereits jetzt abgefeuert werden - was nicht nur sportliche Vorteile birgt.
» mehr lesen



