Komplexe wegen Männerbrüsten
City- & Szenenews
14.05.2009
In Großbritannien legen sich immer mehr Männer unters Messer, um Brustverkleinerungen vorzunehmen. Das Thema "Moobs" (für "Man Boobs") zeigt, wie sehr auch Männer unter einem medial propagierten Schönheitsideal leiden können.
Viele Männer in Großbritannien sind besorgt über den Zustand ihrer Brust. Wie die BBC online berichtet, verzeichnete die Britische Vereinigung plastischer Schönheitschirurgen im vergangenen Jahr 323 Brusverkleinerungen bei Männern - über 40 % mehr als 2007. Im Jahr 2005 waren sogar nur 22 solcher Operationen durchgeführt worden.
Die Chrirugen begründen den Anstieg mit der Tatsache, dass immer mehr Männer in Großbritannien unter Fettleibigkeit leiden. Das allerdings gebe nicht das gesamte Bild wieder: Nur etwa ein Drittel der Männer, die sich die Brust abnehmen lassen, seien fettleibig. Der Rest der Betroffenen leide unter Gynäkomastie, einer Vergrößerung der Brustdrüsen, die bei Männern wiederum durch hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst werden kann. Viele sind bereits in der Pubertät betroffen und entwickeln schon in jungem Alter Komplexe und Schamgefühle wegen ihrer Brüste.
Die Medien tun ihr Übriges
Effektiv leiden also nicht so viel mehr Männer an vergrößerten Brustdrüsen als früher, jedoch stören sich heute mehr Betroffene daran. Die Vereinigung der Schönheitschirurgen macht nicht zuletzt die Medien für das veränderte Bewusstsein verantwortlich. Dem Thema "Moobs" sei in der Vergangenheit sehr viel Beachtung geschenkt, die Möglichkeit einer Operation oft erwähnt und nahegelegt worden. Darüber hinaus sei eine Reihe von britischen TV-Stars öffentlich wegen ihres Brusansatzes verlacht worden.
(sh)
In Großbritannien legen sich immer mehr Männer unters Messer, um Brustverkleinerungen vorzunehmen. Das Thema "Moobs" (für "Man Boobs") zeigt, wie sehr auch Männer unter einem medial propagierten Schönheitsideal leiden können.
Viele Männer in Großbritannien sind besorgt über den Zustand ihrer Brust. Wie die BBC online berichtet, verzeichnete die Britische Vereinigung plastischer Schönheitschirurgen im vergangenen Jahr 323 Brusverkleinerungen bei Männern - über 40 % mehr als 2007. Im Jahr 2005 waren sogar nur 22 solcher Operationen durchgeführt worden.
Die Chrirugen begründen den Anstieg mit der Tatsache, dass immer mehr Männer in Großbritannien unter Fettleibigkeit leiden. Das allerdings gebe nicht das gesamte Bild wieder: Nur etwa ein Drittel der Männer, die sich die Brust abnehmen lassen, seien fettleibig. Der Rest der Betroffenen leide unter Gynäkomastie, einer Vergrößerung der Brustdrüsen, die bei Männern wiederum durch hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst werden kann. Viele sind bereits in der Pubertät betroffen und entwickeln schon in jungem Alter Komplexe und Schamgefühle wegen ihrer Brüste.
Die Medien tun ihr Übriges
Effektiv leiden also nicht so viel mehr Männer an vergrößerten Brustdrüsen als früher, jedoch stören sich heute mehr Betroffene daran. Die Vereinigung der Schönheitschirurgen macht nicht zuletzt die Medien für das veränderte Bewusstsein verantwortlich. Dem Thema "Moobs" sei in der Vergangenheit sehr viel Beachtung geschenkt, die Möglichkeit einer Operation oft erwähnt und nahegelegt worden. Darüber hinaus sei eine Reihe von britischen TV-Stars öffentlich wegen ihres Brusansatzes verlacht worden.
(sh)
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