NPD-Fraktionschef fliegt aus Landtagssitzung
City- & Szenenews
29.01.2010
Am Donnerstag wurde Udo Pastörs, Vorsitzender der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag, aus der laufenden Sitzung ausgeschlossen. Er hatte nationalsozialistische Ziele befürwortet.
Wie abendblatt.de berichtet, wurde der Vorsitzende der NPD-Fraktion von Parlamentschefin Sylvia Bretschneider am Donnerstag aus der laufenden Sitzung ausgeschlossen.
Die Abgeordneten der NPD waren bereits am Mittwoch einer Holocaust-Gedenkfeier des Parlaments ferngeblieben. Am Donnerstag reichten sie einen Antrag ein, in dem sie die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des 1945 untergegangenen deutschen Flüchtlingsschiffes "Wilhelm Gustloff" forderten.
In der anschließenden Debatte hatte SPD-Chef Nieszery die Kriegsziele Hitlers aufgezählt: "1. Die Vormachtstellung der sogenannten "arischen Rasse" sichern. 2. Lebensraum im Osten erobern. 3. Vernichtung des "jüdischen Bolschewismus"." Darauf entgegnete Pastörs: "Das war doch eine gute Idee, das letzte."
Parlamentschefin Sylvia Brteschneider verwies Pastörs, der in seiner Rede zuvor den internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar als "einseitigen Schuldkult" bezeichnet hatte, des Saals.
Erst am Mittwoch hatte der Landtag eine Änderung der Geschäftsordnung beschlossen, die entschiedeneres Vorgehen bei Verstößen gegen die Ordnung zulässt.
(pb)
Am Donnerstag wurde Udo Pastörs, Vorsitzender der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag, aus der laufenden Sitzung ausgeschlossen. Er hatte nationalsozialistische Ziele befürwortet.
Wie abendblatt.de berichtet, wurde der Vorsitzende der NPD-Fraktion von Parlamentschefin Sylvia Bretschneider am Donnerstag aus der laufenden Sitzung ausgeschlossen.
Die Abgeordneten der NPD waren bereits am Mittwoch einer Holocaust-Gedenkfeier des Parlaments ferngeblieben. Am Donnerstag reichten sie einen Antrag ein, in dem sie die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des 1945 untergegangenen deutschen Flüchtlingsschiffes "Wilhelm Gustloff" forderten.
In der anschließenden Debatte hatte SPD-Chef Nieszery die Kriegsziele Hitlers aufgezählt: "1. Die Vormachtstellung der sogenannten "arischen Rasse" sichern. 2. Lebensraum im Osten erobern. 3. Vernichtung des "jüdischen Bolschewismus"." Darauf entgegnete Pastörs: "Das war doch eine gute Idee, das letzte."
Parlamentschefin Sylvia Brteschneider verwies Pastörs, der in seiner Rede zuvor den internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar als "einseitigen Schuldkult" bezeichnet hatte, des Saals.
Erst am Mittwoch hatte der Landtag eine Änderung der Geschäftsordnung beschlossen, die entschiedeneres Vorgehen bei Verstößen gegen die Ordnung zulässt.
(pb)
weitere Nachrichten aus der Kategorie City- & Szenenews:
Das Anti Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, sorgt derzeit für viel Aufregung, unter anderem in Polen, wo starke Proteste aus der Bevölkerung dafür gesorgt haben, dass die Ratifizierung des Abkommens dort erst einmal auf Eis gelegt wurde. Doch was ist mit Deutschland?
» mehr lesen
8 Kommentare
Auf in die zweite Amtszeit: Mit 53,8 Prozent wurde Roland Methling erneut zum Oberbürgermeister der größten Stadt MVs gewählt. Luftschlösser wolle er deshalb aber nicht errichten.
» mehr lesen
Ärgerlich und knapp, allerdings dennoch knapp daneben. Das Duell gegen Bochum verlor Hansa 2:1. Damit steht für Wolf außer Frage: Drei Punkte im nächsten Spiel, oder...
» mehr lesen



