NPD-Funktionär wegen Waffenbesitz angeklagt

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25.02.2009

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt den NPD-Funktionär Torsten Heise angeklagt. Grund: Er hatte ohne Waffenschein eine Uzi Maschinenpistole und eine weitere Pistole im Schrank.

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat Anklage gegen den NPD-Bundesvorstand Torsten Heise wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz erhoben. Ein Sprecher bestätigte am Donnerstag auf ddp-Anfrage einen entsprechenden Bericht des Rundfunksenders MDR 1 Radio Thüringen.

Demnach waren bei einer Razzia in Heises Wohnhaus im Eichsfeld im Oktober 2007 eine israelische Maschinenpistole der Marke Uzi, eine halbautomatische Pistole, Patronen und ein Schlagring gefunden worden. Die Maschinenpistole soll zwar unbrauchbar gemacht worden sein, aber aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht soweit, dass ihre Funktion nicht wieder hätte hergestellt werden können. (ddpAG)
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