Rechtes Neujahrs-Camp oder Pfadfinderlager?
City- & Szenenews
03.01.2010
Der "Sturmvogel", der sich als deutscher Jugenbund bezeichnet, hat in den Tagen vom 27. Dezember bis 1. Januar ein Jugendcamp abgehalten. Aussagen der "Antifaschistischen Gruppe A3" zufolge handelt es sich beim "Sturmvogel" um eine rechtsextreme Gruppierung.
Wie mvregio.de berichtet, haben an der Veranstaltung des Sturmvogels in der Jugend- und Freizeitstätte Recknitzberg bis zu 40 Kinder und Betreuer teilgenommen. Dabei habe dieses Camp bereits zum wiederholten Male stattgefunden.
Ordnungsgemäß und harmlos?
Unter der weithin sichtbaren Fahne des "Sturmvogels" hätten sich in Uniformen gehüllte Kinder und minderjährige Jugendliche aus ganz Norddeutschland, viele aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg, in Neuhof (Gemeinde Grammow, Landkreis Bad Doberan) eingefunden. Das Treffen verlief weitgehend ungestört.
Auch die Polizeidirektion Rostock bestätigte das Treffen. Den Infiormationen des Polizeisprechers zufolge sei die Veranstaltung jedoch geprüft und als ordnungsgemäß und harmlos eingestuft worden.
Hervorgegangen aus der "Wiking-Jugend"
Caroline Jürgens, Pressesprecherin der Antifaschistischen Gruppe A3 Rostock, erklärt: "Nur auf den ersten Blick kann man die Mitglieder des ,Sturmvogels' mit Pfadfindern verwechseln. Wer genauer auf die Uniformierung der Jungen und die Röcke der Mädchen, auf die Symbole und die Inhalte achtet, erkennt hinter der Gruppierung die Tradition völkisch-nationalistischer Organisationen des extrem rechten Spektrums."
Genau wie die mittlerweile verbotene "Heimattreue Deutsche Jugend", der intensiven Überschneidungen zur Neonazi-Szene und zur NPD nachgewiesen werden konnten, stammt der "Sturmvogel" aus der Anfang der 1990er Jahre gleichfalls verbotenen "Wiking-Jugend".
(pb)
Der "Sturmvogel", der sich als deutscher Jugenbund bezeichnet, hat in den Tagen vom 27. Dezember bis 1. Januar ein Jugendcamp abgehalten. Aussagen der "Antifaschistischen Gruppe A3" zufolge handelt es sich beim "Sturmvogel" um eine rechtsextreme Gruppierung.
Wie mvregio.de berichtet, haben an der Veranstaltung des Sturmvogels in der Jugend- und Freizeitstätte Recknitzberg bis zu 40 Kinder und Betreuer teilgenommen. Dabei habe dieses Camp bereits zum wiederholten Male stattgefunden.
Ordnungsgemäß und harmlos?
Unter der weithin sichtbaren Fahne des "Sturmvogels" hätten sich in Uniformen gehüllte Kinder und minderjährige Jugendliche aus ganz Norddeutschland, viele aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg, in Neuhof (Gemeinde Grammow, Landkreis Bad Doberan) eingefunden. Das Treffen verlief weitgehend ungestört.
Auch die Polizeidirektion Rostock bestätigte das Treffen. Den Infiormationen des Polizeisprechers zufolge sei die Veranstaltung jedoch geprüft und als ordnungsgemäß und harmlos eingestuft worden.
Hervorgegangen aus der "Wiking-Jugend"
Caroline Jürgens, Pressesprecherin der Antifaschistischen Gruppe A3 Rostock, erklärt: "Nur auf den ersten Blick kann man die Mitglieder des ,Sturmvogels' mit Pfadfindern verwechseln. Wer genauer auf die Uniformierung der Jungen und die Röcke der Mädchen, auf die Symbole und die Inhalte achtet, erkennt hinter der Gruppierung die Tradition völkisch-nationalistischer Organisationen des extrem rechten Spektrums."
Genau wie die mittlerweile verbotene "Heimattreue Deutsche Jugend", der intensiven Überschneidungen zur Neonazi-Szene und zur NPD nachgewiesen werden konnten, stammt der "Sturmvogel" aus der Anfang der 1990er Jahre gleichfalls verbotenen "Wiking-Jugend".
(pb)
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