Topmodel Hana befreit sich von Heidi Klum

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10.11.2009

Pro 7 und die "Heidi Klum GmbH & Co. KG" schließen Knebelverträge mit ihren Topmodels. Hana Nitsche, Dritte der zweiten Staffel hat sich jetzt aus ihrem rausgeboxt.

Hana zahlt nicht mehr! Wie Bild.de berichtet, hat sich die 23-jährige Finalistin von 2007 mit Hilfe eines Anwalts aus den Knebelverträgen befreien können.

Das Topmodel habe gesagt: "Das ist das Beste, was mir und meiner Karriere passieren konnte. Ich bin unabhängig und kann über mich selbst bestimmen." Hana, die inzwischen unter anderem in New York, Los Angeles, Paris und Dubai arbeitet und für Auftraggeber wie das US-Magazin "Harpers Bazaar" und die Automarke "Volvo" modelt, meint, man könne auch ohne den Namen Klum erfolgreich sein.

"Die Verträge sind sittenwidrig"

Verständlich, wirft man einen Blick in der Verträge, wie sie der Sender mit den Topmodel-Kandidatinnen abschließt. Laut Bild.de steht in diesen unter anderem, die Models müssten in den ersten 365 Tagen insgesamt 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben. Im zweiten Jahr 35, im dritten noch 30 Prozent. Normal seien dagegen rund 20 Prozent. Auch könne der Sender diesen Vertrag einseitig um zwei Jahre verlängern, ohne das Model zu fragen.

Dr. Thomas Schwirtzek, Fachanwalt für Arbeitsrecht, meint dazu: "Die Verträge sind sittenwidrig. Außerdem sind die Papiere völlig intransparent, ohne Anwalt nicht zu verstehen!"

Nach den Angaben von Bild.de ist Hana das erste Mädchen, das sich aus diesen Verträgen lösen konnte. Allerdings ließ vor einigen Monaten bereits Fiona Erdmann, ebenfalls Kandidatin aus der zweiten Staffel, verlauten, sie habe sich aus den Knebelverträgen befreien können.

(pb)
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