Waffenstillstand im Rockerkrieg
City- & Szenenews
07.04.2010
Möglicherweise gibt es Entspannung in den Auseinandersetzungen zwischen Hells Angels und Bandidos. Ein Abkommen zwischen den Motorradclubs soll für Ruhe sorgen. Die Polizei befürchtet allerdings, dass dies nicht von Dauer sein könnte.
Der Spion berichtete bereits im Februar, dass die Rockerbanden Hells Angels und Bandidos die Polizei auch in Mecklenburg-Vorpommern stark beschäftigen. Laut Welt Online könnte es nun aber bundesweit etwas ruhiger um die Gangs werden.
Die Führungsebenen beider Motorradclubs haben am 21. März einen bundesweiten Waffenstillstand vereinbart. Die Polizei geht allerdings davon aus, dass zufällige Treffen zwischen einzelnen Mitgliedern zu erneuten Konflikten führen können, die durchaus auch mit Schusswaffen ausgetragen werden könnten.
Einen ähnlichen Waffenstillstand, der aber nur ein halbes Jahr anhielt, hatte es bereits vor eineinhalb Jahren gegeben. Dass das neuerliche Abkommen von Dauer sein könnte, wird in Ermittlerkreisen daher bezweifelt. "Es bedarf nur eines Rockers, der einen Rivalen attackiert und schwer verletzt, um die Situation erneut eskalieren zu lassen", sagte ein Beamter.
(pb)
Möglicherweise gibt es Entspannung in den Auseinandersetzungen zwischen Hells Angels und Bandidos. Ein Abkommen zwischen den Motorradclubs soll für Ruhe sorgen. Die Polizei befürchtet allerdings, dass dies nicht von Dauer sein könnte.
Der Spion berichtete bereits im Februar, dass die Rockerbanden Hells Angels und Bandidos die Polizei auch in Mecklenburg-Vorpommern stark beschäftigen. Laut Welt Online könnte es nun aber bundesweit etwas ruhiger um die Gangs werden.
Die Führungsebenen beider Motorradclubs haben am 21. März einen bundesweiten Waffenstillstand vereinbart. Die Polizei geht allerdings davon aus, dass zufällige Treffen zwischen einzelnen Mitgliedern zu erneuten Konflikten führen können, die durchaus auch mit Schusswaffen ausgetragen werden könnten.
Einen ähnlichen Waffenstillstand, der aber nur ein halbes Jahr anhielt, hatte es bereits vor eineinhalb Jahren gegeben. Dass das neuerliche Abkommen von Dauer sein könnte, wird in Ermittlerkreisen daher bezweifelt. "Es bedarf nur eines Rockers, der einen Rivalen attackiert und schwer verletzt, um die Situation erneut eskalieren zu lassen", sagte ein Beamter.
(pb)
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